FORSCHUNGSFENSTER


► Bildquelle: Thomas Roese / AVZ

Seit März 2014 erwartet Sie Wissenschaft zum Anfassen in der Wissenschaftsetage, die ihre Türen öffnet. In Form eines Fragenkabinetts präsentieren wir Ihnen Fragen, an denen die Potsdamer und Brandenburger Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen forschen. Auf 300 qm können Sie sich in diesem FORSCHUNGSFENSTER der Wissenschaft aktuellen Forschungsthemen nähern.

Für die Visualisierung zeichnet sich eine von Prof. Detlef Saalfeld geleitete Studierendengruppe der Fachhochschule Potsdam verantwortlich, die 2012 mit ihrem Gestaltungskonzept für die Erlöserkirche in Jerusalem weltweit Aufmerksamkeit erlang.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag - Freitag 10:00 - 18:00 Uhr
Samstag 10:00 - 14:00 Uhr

(in den Sommerferien samstags geschlossen)

Jeden Donnerstag wird Interessierten von 10 bis 10:30 kostenlos ein Einblick in das FORSCHUNGSFENSTER angeboten. Gruppen ab 5 Personen nur nach vorheriger Anmeldung.
Darüber hinaus können Gruppen (ca. 25 Personen) einen persönlichen Führungstermin buchen zum Preis von 50 Euro netto.
Anfragen unter: Kontakt

Wie wird Wohnen auf dem Wasser möglich?

In naher Zukunft wird Wasser zum alternativen Siedlungsraum werden. Das Bauen auf dem Wasser eröffnet viele Potenziale hinsichtlich Flächennutzung, Mobilität und regenerativer Energiequellen. Es birgt zugleich zahlreiche Risiken bezüglich Materialkorrosion und Umweltbelastung. Welche Ansprüche an Technik, Material, Architektur und Sicherheit müssen autarke Gebäude auf dem Wasser erfüllen, damit nachhaltiges Wohnen auf dem Wasser überhaupt Realität werden kann?
© Wilde – Metallbau GmbH, Massen (NL), und stelltec 37, Berlin

Abbildung:
Titel: Wohnhafen Scado im Geierswalder See

Wie überlebensfähig sind Moose?

Moose sind Überlebenskünstler. Sie sind von Wüsten über Hochgebirge bis in die Antarktis zu finden. Aber wie widerstandsfähig sind sie wirklich? Wie reagieren Moose auf die Klimaerwärmung und die sich ändernden Lebensbedingungen in ihren Ökosystemen? Und sind Moose in der Lage, unter Extrembedingungen, zum Beispiel im Weltall zu überleben? Antworten auf diese Fragen können helfen, die Entwicklung des Lebens auf unserer Erde besser zu verstehen.
© ESA

Abbildung:
Titel: Potsdamer Moosproben an der ISS

Wie wird aus astronomischen Daten Wissen?

Moderne astronomische Observatorien registrieren mit hochempfindlichen Sensoren rund um die Uhr die Signale ihrer Zielobjekte aus dem All. Dabei produzieren sie riesige Datenmengen. Zentrale Herausforderung der beobachtenden Astronomie ist, aus diesen unzähligen Daten die entscheidenden Informationen herauszufiltern. Supercomputer helfen auch in der Modellierung und Visualisierung von großen astrophysikalischen Zusammenhängen und Entwicklungen.
© K. Riebe, A. Khalatyan und die CLUES-Kollaboration

Abbildung:
Titel: Simulation: Galaxienentwicklung im lokalen Universum

Was wissen wir über den Koran?
Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen geben den Koran als reinen Konsonantentext wieder, der nahezu keine Vokale enthält. Darüber hinaus gibt es viele Stellen, an denen auch der Konsonantentext Varianten aufweist. Diese Besonderheiten haben dazu geführt, dass verschiedene Lesarten des Korans überliefert sind. Die wissenschaftliche Auswertung der ältesten Handschriften und die Kenntnisse der verschiedenen Lesarten eröffnen neue Perspektiven auf den Islam.

Was erzählen uns Satelliten?
Wie hoch sind Berge? Wie verändern sich die Küstenlinien? Satelliten nehmen kontinuierlich die Erdoberfläche auf. Dabei messen sie auch für das bloße Auge nicht sichtbare Phänomene wie das Schwere- oder Magnetfeld. Diese Daten geben Aufschluss über zahlreiche Prozesse des dynamischen Systems Erde. ►Geowissenschaftlicher Kleinsatellit CHAMP_GFZ Deutsches GeoForschungsZentrum

Neues Augenlicht für Blinde?
Allein in Deutschland warten 7000 Menschen auf eine Spenderhornhaut. Wie kann ihnen geholfen werden? Eine künstliche Hornhaut könnte das Augenlicht der betroffenen Patienten retten. Die in Potsdam maßgeblich mitentwickelte künstliche Augenhornhaut findet in der Medizin bereits Anwendung. Seit 2009 wurde sie mehreren Betroffenen implantiert, die humane Spenderhornhäute abstoßen. Sie alle tragen die Kunsthornhaut bis heute.
Cornea Fraunhofer IAP Foto Dr. Sandra Mehlhase

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