Potsdamer Kongresspreis 2017

Die Gewinner des Potsdamer Kongresspreises 2017:

5. Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit (Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering GmbH) in der Kategorie „Regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen“ (Preis der Erfa-Gruppe, überreicht von ERFA-Vertreterin Angela Führer)

Die Konferenz überzeugte die Jurymitglieder durch die hohe Aktualität des Themas, renommierte Teilnehmer, den interdisziplinären Ansatz, eine besondere Imagewirkung für Potsdam sowie eine starke überregionale Presseresonanz. Zudem trägt die Plattform mit dazu bei, Potsdam im Verbund mit Berlin als Digital Hub weiter zu profilieren.

• XI. International Conference on Permafrost (Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung/ UP Transfer GmbH an der Universität Potsdam) in der Kategorie „Einzelveranstaltung“ (Preis der DEHOGA Brandenburg, überreicht von Alice Paul-Lunow, Vorsitzende des DEHOGA-Kreisverbandes Potsdamer Kulturlandschaft)

Den Organisatoren der nur alle vier Jahre stattfindenden Konferenz mit international renommierten Experten zum Thema Permafrostforschung ist es zum ersten Mal gelungen, diese Veranstaltung nach Deutschland zu holen. Die Jury hob besonders hervor, dass Potsdam durch diese Tagung als ein zentraler Ort für Wissenschaft fungiert und sich darüber hinaus bei den Bewohnern und den Touristen als eine Stadt mit hoher Attraktivität auszeichnet.

• Potsdamer Netzwerkstatt 2016 - Urbane Komplexität – Emotionen (Universität Potsdam, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Geographie/ UP Transfer GmbH an der Universität Potsdam) in der Kategorie „Innovative und/oder außergewöhnliche Veranstaltungen“ (Preis der Landeshauptstadt Potsdam, überreicht vom Oberbürgermeister Jann Jakobs, der auch Vorsitzender des Vereins proWissen Potsdam ist)

Die Jury prämierte die Potsdamer Netzwerkwerkstatt mit dem diesjährigen Potsdamer Kongresspreis aufgrund der gemeinsamen Auseinandersetzung von Theoretikern und Praktikern aus den unterschiedlichsten Einsatzbereichen in Städten. Die Veranstaltung konnte nicht nur mit einem hochaktuellen, innovativen Thema, sondern auch durch ein abwechslungsreiches Netzwerkstattdesign überzeugen.

• DlfE Symposium: Type 2 diabetes in African populations under transition - The State of Art (Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Abteilung Molekulare Epidemiologie) in der Kategorie „Sonderpreis der Stiftung pearls für eine Veranstaltung mit interdisziplinärem Schwerpunkt“, überreicht von . Dr. Silke Brodersen, Geschäftsführerin der Stiftung pearls – Potsdam Research Network.

Das Anliegen der Konferenz war es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenzubringen, die zum Typ2 Diabetes bei Bevölkerungsgruppen mit Ursprung sub-Sahara Afrika forschen. Die Tagung überzeugte die Jury, weil durch ihre klare interdisziplinäre Ausrichtung erstmals die Bedeutung frühkindlicher Belastungen mit tropischen Infektionskrankheiten für den Stoffwechsel im Erwachsenenalter und neue Präventionsansätze sowie innovative Methoden zur Datenaufbereitung diskutiert wurden. Die Organisatoren des Kongresses übernahmen zudem die Kosten für die Teilnahme von Forschern aus sub-Sahara-Afrika Staaten. Auf diese Weise konnten wichtige Experten für die Entwicklung von Präventions- und Behandlungsstrategien miteinbezogen werden.

„In Afrika verbreitet sich Diabetes inzwischen fast wie eine Seuche – eine angemessene Behandlung und Prävention gelingt jedoch nur, wenn man die konkreten Gesundheits- und Lebensverhältnisse der Bevölkerung vor Ort in den Blick nimmt und neue Forschungsansätze entwickelt. Hierfür können couragierte interdisziplinäre Veranstaltungen wie das DIfE-Type2-diabetes-Symposium einen wichtigen Anstoß liefern“, betonte Silke Brodersen, die Geschäftsführerin der Stiftung pearls, die Hoffnung, dass der Preis auch für die weitere Arbeit an diesem wichtigen Thema positiv unterstützt.

Hans-Wolfgang Hubberten, der gemeinsam mit seinen Mitorganisatoren für die Internationale Permafrostkonferenz ausgezeichnet wurde, nahm den Potsdamer Kongresspreis dankbar entgegen: „Diese Auszeichnung bedeutet sehr viel für mich und mein Team und ist für alle eine Würdigung für die vielen Jahre intensiver Arbeit, die es gekostet hat, diese tolle Tagung auf die Beine zu stellen. Für mich selbst war die erfolgreiche Tagung der Abschluss meiner Laufbahn als Permafrost-Forscher, die durch den Kongresspreis gekrönt wurde.“

Angela Führer, Direktorin des Kongresshotels Potsdam und Vertreterin der ERFA-Gruppe hob hervor: „Mit dem Kongresspreis bringen wir Potsdamer Hoteliers, den Ausrichtern von Veranstaltungen und Kongressen, die viel für die Entwicklung unserer Stadt tun, eine große Wertschätzung entgegen. Potsdam ist mehr als nur Sanssouci. Viele kluge Köpfe sorgen jeden Tag in allen Bereichen dafür, dass Potsdam sich zu einer modernen, innovativen Stadt entwickelt. Die 13 Potsdamer ERFA-Hotels haben den Kongresspreis vor sechs Jahren gemeinsam mit dem Verein proWissen Potsdam und der Landeshauptstadt Potsdam ins Leben gerufen, um unseren Wissenschaftsinstituten das Gefühl zu geben, dass sie mit nationalen und internationalen Kongressen und Veranstaltungen in Potsdam gut aufgehoben sind und den gewünschten professionellen Rahmen finden.“

Mit dem Kongresspreis werden Organisatoren von in Potsdam stattfindenden Tagungen und Kongressen aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Kultur geehrt. Die Auszeichnung ist für jede der drei Kategorien mit 1.000,- € dotiert. Zusätzlich erhält der Kongress, innerhalb dessen am besten interdisziplinäre Zusammenarbeit umgesetzt wurde, eine von der Stiftung pearls gestiftete Sonderprämie in Höhe von ebenfalls 1.000,- €.


Der PKP17 ist eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins proWissen Potsdam und der ERFA-Gruppe der Potsdamer Premiumhotels. Kooperationspartner sind die Landeshauptstadt Potsdam, der DEHOGA Brandenburg e.V. und die Stiftung pearls – Potsdam Research Network. Medienpartner sind die Potsdamer Neuesten Nachrichten PNN.

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