Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH

Standort
Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3
14482 Potsdam
Telefon: (0331) 550 90
Fax: (0331) 550 91 29
Webseite: www.hpi.de

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) ist einmalig in der deutschen Universitätslandschaft: Nirgendwo sonst in Deutschland kann man „IT-Systems Engineering“ studieren – eine praxisnahe Alternative zum herkömmlichen Informatikstudiengang. Seine „School of Design Thinking“ offeriert Studierenden aller Fachgebiete eine innovative Zusatzausbildung im kreativen Entwickeln besonders nutzerfreundlicher Produkte und Dienstleistungen. Über seine Internet-Bildungsplattform openhpi.de bietet es Interessenten aus aller Welt kostenlose, offene Online-Kurse zur Informationstechnologie an. Das HPI wird als erstes und bisher einziges Uni-Institut vollständig privat finanziert.

Das 1998 gegründete HPI erzielt bei Hochschulvergleichen immer wieder hervorragende Ergebnisse. Zum Beispiel kam das HPI beim aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zu Informatik-Masterstudiengängen im deutschsprachigen Raum wieder auf Platz 1. Die deutsche Bundesregierung würdigte die Leistungen des Hasso-Plattner-Instituts und seines Stifters, in dem sie ihren ersten Nationalen IT-Gipfel im Dezember 2006 am HPI veranstaltete. Das Institut kooperiert mit renommierten internationalen Wissenschaftseinrichtungen. Dazu gehören zum Beispiel die Stanford University, das Massachusetts Institute of Technology (MIT), das Technion in Israel sowie Universitäten in Kapstadt, Nanjing und Peking. Auf Industrieseite sind Microsoft, SAP, IBM, Hewlett Packard, Intel, Fujitsu und ECM einige der wichtigen Partner des HPI.

Public-Private-Partnership

Geschaffen worden war das HPI auf dem Weg einer Public-Private-Partnership. Träger ist die gemeinnützige "Hasso-Plattner-Stiftung für Softwaresystemtechnik". Das Land Brandenburg beteiligte sich an ihr, indem es die Grundstücke für die Institutsbauten am Griebnitzsee in Potsdam-Babelsberg zur Verfügung stellte. Die dort im Jahr 2000 errichteten Gebäude wurden 2005 erstmals ergänzt. Ein neuer Erweiterungsbau wurde 2010 eingeweiht.

Wissenschaftsförderer Hasso Plattner hat sich verpflichtet, der Stiftung für den laufenden Instituts-Betrieb mehr als 50 Millionen Euro aus seinem persönlichen Vermögen zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile hat sich sein finanzielles Engagement bereits vervielfacht.

450 Studierende, Mehr als 60 Lehrende

Seit Lehrbeginn im Wintersemester 1999/2000 erhielten gut 700 Studierende den Bachelor- und mehr als 300 Studierende den Master-Abschluss. Darüber hinaus wurden mehr als 60 Promotionen sowie ein Habilitationsprojekt abgeschlossen. Rund 120 Promotionen sind momentan in Bearbeitung. Derzeit zählt das Institut rund 450 Studenten, davon 250 im Bachelor- und 200 im Masterstudiengang. Am HPI lernen sie, komplexe IT-Systeme und Softwareprodukte zu verstehen, zu entwickeln und zu beherrschen. Sie werden damit für leitende Managementpositionen in der IT-Industrie wie die eines Software-Architekten, eines Projektleiters oder eines Chief Technology Officers (CTO) vorbereitet. Angestrebt wird vom HPI insbesondere die Schaffung einer Ingenieurskultur im IT-System Engineering. Insgesamt sind am HPI zehn Professoren und über 50 weitere Dozenten, Gastprofessoren und Lehrbeauftragte tätig. Die Professoren des HPI werden in der Regel gemeinsam mit der Universität Potsdam berufen. Die Studierenden sind an der Universität Potsdam immatrikuliert und erhalten nach erfolgreichem Studium den international anerkannten Abschluss eines Bachelor of Science und Master of Science. Die Kooperation der gemeinnützigen "Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH" mit der Universität Potsdam ist vertraglich geregelt.

Optimale Studien- und Arbeitsbedingungen

Weil die technische und bauliche Ausstattung sowie das Betreuungsverhältnis von Studierenden zu Professoren und Dozenten ausgezeichnet sind, findet die wissenschaftliche Nachwuchs-Elite beste Studien- und Forschungsbedingungen an der Potsdamer Pionier-Einrichtung vor. Studiengebühren fallen dennoch nicht an. Am Institut wird die persönliche Betreuung jedes einzelnen Studierenden großgeschrieben. Studienanfängern – jedes Jahr werden zum Wintersemester rund 80 der am besten qualifizierten Bewerber angenommen – erleichtert ein begleitendes Seminar den Einstieg. Wer die Zulassung zum Master-Studiengang bekommt (maximal 60 Plätze pro Jahr), wird von einem Professor als Mentor persönlich betreut. Ein Ph.D.-Track bietet promotionsorientierten Bachelorabsolventen die Möglichkeit, sich schon während des Master-Studiums auf eine spätere Dissertation vorzubereiten.

HPI Research School

Seit Oktober 2005 betreibt das HPI mit der Research School „Service-Oriented Systems Engineering“ eine Doktorandenschule nach Vorbild der DFG-Graduiertenkollegs. Jährlich werden bis zu acht neue Doktoranden und bis zu zwei neue Post-Doktoranden aufgenommen und erhalten Stipendien. Im April 2009 bekam das Forschungskolleg eine „Filiale“ in Südafrika, wo an der „HPI Research School at University of Cape Town“ drei südafrikanische Doktoranden arbeiten. 2010 folgte die „HPI Research School at Technion“ in Haifa, wo fünf israelische Doktoranden im Forscherteam mitarbeiten. Im November 2011 kam die Außenstelle an der Nanjing University hinzu. Die fünf ersten chinesischen Doktoranden erweitern den Kreis der Kolleg-Teilnehmer des HPI auf insgesamt rund 50 Informatiker.

HPI Future SOC Lab

Wie die Potenziale neuester Rechner-Architekturen mit vielen Prozessor-Kernen künftig im Zusammenspiel mit massiv parallel arbeitender Software genutzt werden können, wird im neuen Spitzenforschungslabor HPI Future SOC Lab untersucht. Es wurde Mitte Juni 2010 eröffnet. Auf modernster Hard- und Software, die gerade aus den Entwicklungsabteilungen der IT-Konzerne kommt, erforschen die Informatiker des HPI und eingeladene Experten anderer akademischer Einrichtungen realitätsnah neue Konzepte, die für das Service-Oriented Computing (SOC) der Zukunft wichtig sind. Dabei geht es unter anderem darum, dass Software-Anwendungen nicht mehr im firmeneigenen Rechenzentrum oder vom Endbenutzer selbst, sondern von Anbietern entsprechender Dienste (Services) ausgeführt würden. Zur Ausstattung gehört unter anderem ein 1.000-Kerne-Rechencluster.

HPI School of Design Thinking

Die „HPI School of Design Thinking“ - sie wurde 2007 geschaffen - vermittelt jährlich 240 Studierenden aus allen akademischen Fachrichtungen die Fähigkeit, in multidisziplinären Teams besonders benutzerfreundliche IT-nahe Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Das HPI kooperiert dabei eng mit der US-Eliteuni Stanford in Palo Alto und ihrem Hasso Plattner Institute of Design. Im November 2008 starteten beide ein gemeinsames Innovationsforschungsprogramm. Design Thinking hat sich in den vergangenen Jahren von Palo Alto und Potsdam aus weltweit verbreitet. Mit mehreren Partnern in der Welt, zum Beispiel in China und Malaysia, kooperiert das Hasso-Plattner-Institut in der Design Thinking-Ausbildung. Über seine HPI Academy bietet das Institut auch Professional Education in Design Thinking und auf anderen Feldern an, vor allem in der Informationstechnologie.

openHPI – eine innovative Internet-Bildungsplattform

openHPI.de, die neue Internet-Bildungsplattform des Hasso-Plattner-Instituts, bietet seit September 2012 kostenlose interaktive Online-Kurse zu verschiedenen Themen der Informationstechnologie an, eingebettet in ein weltweites soziales Lernnetzwerk. Jeder kann sich mit den offenen Online-Kursen eine neue Welt des Wissens erschließen, grundlegende und aktuelle Themen der IT, der Informatikwissenschaft und des IT-Systems Engineering kennenlernen sowie gemeinsam mit anderen Teilnehmern aus aller Welt Problemlösungen diskutieren und entwickeln.

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