Über uns
Unser Engagement

Das Team des Vereins proWissen Potsdam ist in einer Vielzahl von Netzwerken aktiv und betreibt damit engagierte Lobbyarbeit im Bereich Wissenstransfer in die Region und in das gesamte Bundesgebiet. Aktiv ist der Verein Mitglied in einer Reihe von Bündnissen und engagiert sich in diesen für die Belange der Potsdamer und Brandenburger Wissenschaft.
Unser Engagement
Bündnis Potsdam! bekennt Farbe


Das Bündnis „Potsdam! bekennt Farbe“ engagiert sich für eine tolerante und weltoffene Stadtgesellschaft. Rechtsextremen, rechtspopulistischen und menschenfeindlichen Angriffen und Entwicklungen tritt es aktiv und gewaltfrei entgegen. Es vereint zivilgesellschaftliche und staatliche Organisationen sowie Institutionen, privatwirtschaftliche und städtische Unternehmen und demokratische Parteien sowie Fraktionen der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung (SVV).
Das Bündnis „Potsdam! bekennt Farbe“ ist ein Aktionsbündnis, ein Netzwerk und Informationspool. Es ist offen für neue Mitglieder aus allen Bereichen der Stadtgesellschaft, die sich zu den 2019 beschlossenen Bündnisleitlinien bekennen. Der Bereich Partizipation und Demokratiearbeit koordiniert das Bündnis „Potsdam! bekennt Farbe“.
Der Verein proWissen Potsdam ist seit 2016 Mitglied im Bündnis Potsdam! bekennt Farbe und unterstützt aktiv die Themen des Bündnisses im Rahmen seiner Möglichkeiten. Für die in Potsdam ansässigen Institute sind die Anliegen des Bündnisses eine Voraussetzung für die erfolgreiche Akquise von Forschenden aus dem In- und Ausland.
Neues Potsdamer Toleranzedikt


Das neue Potsdamer Toleranzedikt beschreibt das neue demokratische Selbstverständnis der Potsdamer Bürgerschaft. Es ist ein Bekenntnis zu Weltoffenheit und Toleranz. In Anlehnung an das historische „Edikt von Potsdam“ (1685) ist es jedoch kein „Erlass von oben“ sondern das Ergebnis eines offenen Diskussions- und Beteiligungsprozesses. Es wurde von und durch die Potsdamer Bürgerschaft formuliert. Die im neuen Toleranzedikt formulierten Grundsätze bilden die Eckpunkte des Selbstverständnisses der weltoffenen und toleranten Landeshauptstadt Potsdam.
Das neue Toleranzedikt wurde am 10. Oktober 2008 von Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs und Prof. Dr. Heinz Kleger (Universität Potsdam) vorgestellt. Von dem 100-seitigen Buch wurden 17.500 Exemplare gedruckt, die stadtweit verteilt wurden.
Der Verein proWissen Potsdam hat die Neuschreibung des Potsdamer Toleranzediktes im Jahr 2008 mit einer Förderung des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft umgesetzt. Zum Jahrestag des Edikts von Potsdam wurde im Oktober 2009 der Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt (NPTE) gegründet.
Bündnis Brandenburg zeigt Haltung


Am 23. Januar 2024 wurde „Brandenburg zeigt Haltung“ mit einem gemeinsamen Aufruf von 110 Organisationen und 190 Einzelpersonen ins Leben gerufen. Initiatoren waren die Kirchen, die Wohlfahrtsorganisationen, die IHKs des Landes, die Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, der Landessportbund und viele weitere mehr.
Bis Anfang 2026 haben sich über 510 Organisationen und mehr als 6.300 Personen aus Brandenburg angeschlossen. Ein breites Bündnis – von der Wirtschaft über Wissenschaft bis hin zu Sport, Gewerkschaften, Sozialverbänden, Kirchen, Vereinen, Initiativen und vielen weiteren mehr.
Als unabhängiges und überparteiliches Bündnis sind die Ziele:
- Mobilisierung der demokratischen Mehrheit für Demokratie und Zusammenhalt.
- Schaffung von Sichtbarkeit im öffentlichen Raum.
- Überwindung der Sprachlosigkeit gegenüber populistischen Inhalten und Agitationen.
- Initiierung von demokratischen Diskursen.
Neben dem Verein proWissen Potsdam sind eine Vielzahl von wissenschaftlichen Institutionen und Hochschulen in Brandenburg Mitglied im Bündnis und unterstützen dessen Anliegen aktiv mit eigenen Formaten wie „Die Wissenschaft und ich!“ oder „Kritisch denken lernen“.
Strategiekreis WISTA – Wissenschaft in der Stadt


Im Sommer 2016 schlossen sich Akteure aus diversen Städten und Hochschulen zusammen, um sich intensiv mit dem Thema Verortung von Wissenschaft in der Stadt zu befassen. Nach dem ersten Treffen war klar, dass sie sich
weiter gemeinsam für dieses Anliegen engagieren wollen.
Seitdem trifft sich der Strategiekreis Wissenschaft in der Stadt I SK WISTA selbstorganisiert und als formloser Verbund mindestens zweimal im Jahr zum kollegialen Austausch und zur Projektarbeit:
SK WISTA vertritt die These, dass die Verortung von Wissenschaft in der Stadt ebenso selbstverständlich zum Bildungsauftrag einer Wissensgesellschaft gehören sollte, wie Theater und Museen. Eine wichtige Basis für politische Entscheidungen sind wissenschaftliche Erkenntnisse und der gesellschaftliche Diskurs darüber. Und für solche Diskurse braucht es Orte mit anerkannter Expertise in der Vernetzung von Wissen und dem Vermögen, verschiedene gesellschaftliche Gruppen zusammenzubringen.
Potsdam ist von Anfang an in diesem Netzwerk aktiv. In der Vergangenheit konnten mehrere gemeinsame Projekte auf den Weg gebracht werden, in denen bundesweit die Expertise aller beteiligten Institutionen sichtbar wurden.
Die Erfahrung aller beteiligten Städte zeigt: Die Verortung von Wissenschaft in der Stadt gelingt auf Dauer nur, wenn sich die Stadtspitzen und die Politik zu diesem Thema bekennen.
Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen Potsdam


Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen der Landeshauptstadt Potsdam hat eine neue Bündnisvereinbarung. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel und zahlreiche Bündnis-Mitglieder haben im Herbst 2025 eine Aktualisierung der Bündnisvereinbarung unterzeichnet. Das Bündnis besteht seit fast zehn Jahren und bietet seither eine Grundlage für den kontinuierlichen fachlichen Austausch zu wichtigen Fragen des bezahlbaren Wohnens und Bauens und dient als Beratungsgremium für die Landeshauptstadt und die Stadtverordneten. Dem Gremium gehören unter anderem Vertreterinnen und Vertretern aus Wohnungswirtschaft, Sozialverbänden, Mietervertretungen, den städtischen Beiräten und Politik an.
Ab November 2022 hat sich proWissen im Begleitkreis zur Fortschreibung des wohnungspolitischen Konzeptes der Landeshauptstadt Potsdam engagiert und dabei wiederholt auf die Bedarfe der Mitabeiterinnen und Mitarbeiter in den wissenschaftlichen Einrichtungen an bezahlbarem Wohnraum aufmerksam gemacht. Besonders schwierig ist die Situation für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland, die nur für einige Monate oder wenige Jahre in Potsdam im Rahmen von Stipendien oder Fellowships arbeiten.
Seit Oktober 2025 ist proWissen offizielles Mitglied im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen der Landeshauptstadt Potsdam.