Potsdam goes Summer School: Wissenschaft und Gesellschaft verbinden

Die Potsdam Summer School bringt seit 2014 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen, um einen interdisziplinären Gedankenaustausch und internationale Zusammenarbeit zu fördern. Thema der Potsdam Summer School sind immer unterschiedliche Schwerpunkt aus dem Bereich Nachhaltigkeit und Erdsystem. So stand im Mittelpunkt der Potsdam Summer School 2019 mit 46 Teilnehmern aus 23 Ländern das Thema Connecting Science and Society – Communicating Research on Sustainability and Global Change. Während das Konzept einer Summer School vor allem als Weiterbildungsmöglichkeit für Nachwuchskräfte bekannt ist, ist die Potsdamer Summer School innovativ gestaltet, mit dem Ziel, den Teilnehmern nicht nur ein pädagogisches Erlebnis zu bieten, sondern auch Verbindungen zwischen Teilnehmern unterschiedlicher Herkunft, darunter Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, herzustellen.

Hervorzuheben ist die über den Verein proWissen Potsdam organisierte Zusammenarbeit mit weiterführenden Schulen: Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung treffen Schülerinnen und Schüler der 11. Und 12. Klasse (16-17 Jahre) auf die internationalen Teilnehmer der Summer School, um gemeinsam über Nachhaltigkeitsthemen zu diskutieren und Fragestellungen zu entwickeln, die dann über mehrere Monate in Seminararbeiten der Schülerinnen und Schüler münden. Durch diese Auftaktveranstaltung und Nachfolgetermine an den wissenschaftlichen Instituten in Potsdam wird der generationenübergreifende Austausch gefördert. An den Schulen entstehen konkrete Semesterbeiträge zum Thema Nachhaltigkeit, ganz nebenbei lernen die jungen Menschen noch vor dem Abitur die Wissenschaft als mögliches Arbeitsfeld kennen. Bei der Potsdam Summer School handelt es sich um ein innovatives Format unter dem Dach der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das Konzept bietet sich an, auch auf andere Städte übertragen zu werden.

Bildquelle: ©proWissen e.V.

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