50 Tiere, die unsere Welt veränderten

EMYS-Preisträger April 2015

Man muss nicht groß und kräftig sein, um die Welt zu verändern – im Guten wie im Schlechten. Der Rattenfloh Xenopsylla etwa misst kaum zwei Millimeter und tötete trotzdem Millionen: Er löste die Pest aus. Die Seefische Hering und Kabeljau sorgten für den Aufstieg der Hanse, des mächtigen mittelalterlichen Handelsbündnisses. Kopfläuse veränderten die Mode, man trug plötzlich Perücken. Und ohne die Unterstützung von Biene, Rind, Schaf und Lama hätte sich der Mensch nie die Erde untertan machen können.

Der Autor Eric Chaline stellt in diesem Buch 50 Tiere vor, ohne die die Welt heute anders aussähe, und wird dafür im April mit dem Emys-Sachbuchpreis geehrt.

Tierbücher gibt es viele, so eines aber noch nicht. In seinen kurzen, klaren Kapiteln erklärt Eric Chaline wunderbar, wie sich die Tier- und Menschengeschichte beeinflusst und bedingt haben. Unser Emys-Preisträger des Monats ist nicht nur spannend zu lesen, sondern auch durch zahlreiche Bilder und Illustrationen hübsch anzuschauen.

Eric Chaline (Text): 50 Tiere, die unsere Welt veränderte, Haupt Verlag, 224 Seiten, ISBN 978-3-258-07855-7, 29,90 Euro, von der Jury empfohlen ab 10 Jahren

978-3-258-07855-7
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