Stromkreise mit Aluminiumfolie

Experiment des Monats Juli (und August) 2014

Du brauchst für Dein Experiment

  • Alumuminiumfolie
  • Leuchtdioden LED’s (gibt es im Bastelladen oder z.B. bei pollin.de für 2€)
  • Befestigungsband(Tesafilm)
  • eine Knopfzelle
  • ein Cuttermesser (Vorsicht scharf!)
  • eine Schere

Und so funktioniert es

Aluminium ist ein vielseitiges Metall, neben den anderen Eigenschaften zeichnet es sich dadurch aus, dass es sehr gut Strom leitet. Zu Hause existiert es oft als dünne Folie, wir sagen “Alupapier” dazu. - Zuerst schneiden wir mit dem Cuttermesser das Alupapier in dünne Streifen. - Danach zeichnen wir auf dem Blatt Papier einen kleinen Stromkreis der von unserer zuerst aufgemalten Knopfzelle zu der Leuchtdiode führt.
- Jetzt kleben wir die Alustreifen, auf die vorgezeichnete Skizze auf, und achten darauf, dass die beiden Alustreifen sich an der Stelle, wo wir die Batterie platzieren überlappen. - Wie an jeder Batterie hat auch eine Knopfzelle, einen Plus- und Minuspol, dass ist jeweils die Ober- und Unterseite. Wir schieben die Knopfzelle zwischen die sich überlappenden Alustreifen und befestigen die Batterie und die Alustreifen vorsichtig mit Klebeband, welches wir vor mit der Schere abgeschnitten haben.

- Strom fließt in einem Stromkreis zwischen den beiden Polen (Seiten) der Batterie. Jetzt platzieren wir die Diode an die beiden anderen Enden, ohne sie zu befestigen. - Eine handelsübliche LED-Diode hat zwei kleine Metallbeinchen. Wie wir sehen, ist eins länger als das andere. Das ist so, weil die LED den Strom immer nur in eine Richtung durchlässt. Wir können dies ausprobieren, in dem wir die LED-Beinchen auf die beiden Enden der Alustreifen halten und dann die Beinchen vertauschen und schauen, was passiert. Einmal müsste die LED leuchten und einmal nicht. - Wir merken uns die Position, in welcher die LED leuchtet und befestigen diese. - Schon ist unsere kleine Lampe fertig.

- Das ganze lässt sich beliebig erweitern, es können kleine Schalter aus Alupapier und normalen Papier gebaut werden, bis hin zu kompletten Ampelschaltungen.

Mario Parade arbeitet im Fabrikationslabor des Wissenschaftsladens im freiLand in Potsdam und beschäftigt sich mit Bürgerwissenschaftsprojekten, 3D-Druck und Umweltexperimenten. Weiterhin arbeitet er zur Zeit als Fellow der Stanford University im FabLab@School Programm.

www.machbar-potsdam.de tltl.stanford.edu

proWissen e.V. und PotsKids stellen hier zusammen mit Potsdamer Wissenschaftlern verschiedene Experimente vor.

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