Jana Marsik ist Potsdams Stadtfilmemacherin

Jana Marsik

Für Aufsehen sorgte im Sommer 2008 das Projekt "24 Stunden Berlin". Um einen Tag in der Hauptstadt möglichst facettenreich einzufangen, waren 80 Kamerateams auf Achse. Nachhaltiger wollen die Stadt Potsdam und die Babelsberger Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" den Charakter der "Wissenschaftsstadt" Potsdam filmisch darstellen. Dazu beriefen sie im November 2007 eine "Stadtfilmemacherin". Die Ausschreibung gewann die Kamerafrau Nana Marsik. Ein Jahr lang hat die 1974 in Kiel geborene Tschechin Zeit, das Projekt mit der Unterstützung von Studenten zu stemmen.

Jana Marsik ist in der deutschen Filmszene keine Unbekannte. Sie absolvierte die Babelsberger Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) "Konrad Wolf" und wurde 2002 mit dem Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet. Auch bei "Hände weg von Mississippi", dem Streifen, der 2007 den Deutschen Filmpreis für den besten Kinderfilm erhielt, führte sie die Kamera. Die einzige Vorgabe für ihren Film über die Wissenschaft in der Landeshauptstadt ist das Motto "Wellen, Wetter, Wunder". Damit sie sich voll auf ihre Arbeit konzentrieren kann, stellt ihr die städtische Holding Pro Potsdam seit dem Projektbeginn im Juni 2008 eine Wohnung zur Verfügung, Vattenfall bezahlt ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.500 Euro.


Jana Marsik ist Potsdams Stadtfilmemacherin. Foto: proWissen

Ein Kooperationsprojekt mit der HFF und der Landeshauptstadt Potsdam.

Mit freundlicher Unterstützung von

Vattenfall

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