Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane

Standort
Fehrbelliner Straße 38
16816 Neuruppin
Telefon: 03391 39 - 14110
Fax: 03391 39 - 14109
Webseite: www.mhb-fontane.de

Neue Ärzte und Psychologen für das Land

Was muss ein Arzt oder klinischer Psychologe von morgen können? Welche Krankheiten kommen durch den demographischen Wandel auf uns zu? Wie bleibt individualisierte, hochtechnologisierte Medizin bezahlbar und menschlich?

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) sieht ihren Gründungsauftrag wie auch ihr Alleinstellungsmerkmal in einer spezifischen Antwort auf geänderte Anforderungen unserer Gesellschaft an das Gesundheitssystem im Allgemeinen und die Ausbildung zum Arzt, Psychotherapeuten, klinischen Psychologen und zu anderen Gesundheitsberufen im Speziellen.

Aus dem Land. Für das Land.

Ziel und Gründungsanspruch der Medizinischen Hochschule Brandenburg ist es, 1. mit einer den Anforderungen an den späteren Beruf Rechnung tragenden modernen und praxisnahen sowie freiheitlichen und ganzheitlichen Ausbildung und 2. mit der Qualifizierung und Bildung von fachlich versierten, menschlich kompetenten und gesellschaftlich engagierten Ärzten und Psychologen aktiv zur Lösung aktueller Problemlagen beizutragen. Und zwar aus dem Land. Für das Land.

Die Medizinische Hochschule Brandenburg versteht sich als eine am Gemeinwohl orientierte Universität mit einem in dieser Form einmaligen Gesellschafterkreis aus Kommunen, Krankenhäusern und Diakonie. Vor dem Hintergrund unseres Gründungsimpulses und auf der Grundlage unserer Zielsetzung wollen wir eine Universität sein und werden, die sich etwas zutraut, die in Lehre und Forschung mutig neue Wege geht, beherzt Neuland betritt und als Bildungspionier zur Lösung drängender gesellschaftlicher Fragen beiträgt, in Brandenburg und darüber hinaus. Wir wollen eine Universität sein und werden, die Raum gibt zur Entfaltung von Talent und zur Entwicklung von Persönlichkeit.

Eine Universität, die sich um das individuelle Entwicklungspotenzial jedes Einzelnen bemüht, die es fördert und fordert. Eine Universität, die in zukünftigen Aufgaben ihre Lern-, Innovations- und Beziehungsfähigkeit immer wieder neu unter Beweis stellt. Eine Universität, an der es nicht nur Freude macht zu studieren, sondern auch zu lehren, zu forschen und zu arbeiten. Und schließlich: eine Universität, die mit ihrer gemeinnützig-unternehmerischen Verfasstheit und ihrem besonderen Gesellschafterkreis aus Kommunen, Krankenhäusern und Diakonie einen Beitrag zur medizinischen Versorgung des Landes, zur Zukunft der Gesundheit und zum gesellschaftlichen Wandel leisten möchte.

Medizin und Psychologie mit Herz, Hand und Hirn

In der Forschung liegt der Schwerpunkt auf der Medizin des Alterns, die alle Vorgänge, Mechanismen und Veränderungen umfasst, die im Rahmen des Alterungsprozesses auftreten und dabei zu Erkrankungen oder Einschränkungen von Körper oder Geist führen, die einer medizinischen Diagnostik, Behandlung oder Prävention bedürfen.

Das akademische Selbstverständnis der MHB basiert einerseits auf Erkenntnissen der Grundlagenforschung, orientiert sich andererseits aber auch an einer ganzheitlichen, humanistisch geprägten, personalen und integrierten Medizin und Psychologie mit Herz, Hand und Hirn, bei denen der Mensch mit seiner individuellen, körperlichen, sozialen und seelischen Lage im Zentrum steht und nicht nur der medizinische oder versorgungstechnische Fall.

Die Ruppiner Kliniken, das Städtische Klinikum in Brandenburg an der Havel sowie das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg fungieren dabei als Hochschulkliniken und garantieren mit ihren Professoren die enge Verbindung von Lehre, Forschung und Patientenversorgung. Weitere kooperierende Kliniken und Lehrpraxen sowie eine Reihe von weiteren Kooperationspartnern aus Gesundheit, Politik und Wissenschaft wirken aktiv mit.

Das Land Brandenburg war bisher das einzige Flächenland, das keine eigene Medizinische Fakultät hatte und in dem keine eigenständige Arztausbildung angeboten wurde. Mit der Gründung der MHB wird diese Lücke nun nach und nach geschlossen. Jährlich starten 48 Medizinstudierende, 42 Studierende im Bachelorstudiengang und zunächst 20 Studierende im Masterstudiengang Psychologie.

Mit der Planung weiterer Studiengänge aus medizinischen und psychologischen Bereichen (wie etwa Psychotherapie, Kreativtherapie und andere Gesundheitsberufe) ist die Weiterentwicklung der MHB zu einer Hochschule für Medizin und Gesundheitswissenschaften in Brandenburg eine potenzielle zukünftige Perspektive.

Ziel aller akademischen Rahmensetzungen ist die Bildung und Qualifizierung von medizinischen und psychologischen Arzt-Persönlichkeiten, die fachlich versiert, menschlich kompetent und gesellschaftlich engagiert sind.

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