Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. (PIK)

Standort
Telegrafenberg A 31
14473 Potsdam
Telefon: (0331) 288 25 00
Fax: (0331) 288 26 00
Webseite: www.pik-potsdam.de

Interdisziplinäre Forschung zu Klimafolgen, Klimaschutz und Anpassung

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erforscht Fragen zum Globalen Wandel, Klimawirkungen und zur Nachhaltigen Entwicklung. Das 1992 gegründete Institut gilt als Pionier der interdisziplinären Forschung und als eines der weltweit führenden Institute auf diesem Gebiet: Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler erforschen in vier Forschungsbereichen (Erdsystemanalyse; Klimawirkung und Vulnerabilität; Nachhaltige Lösungsstrategien; Transdisziplinäre Konzepte und Methoden) gemeinsam, wie sich das System Erde verändert, welche ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen der Klimawandel hat und welche Strategien für eine nachhaltige Entwicklung angemessen sind. Die wichtigsten Methoden sind die System- und die Szenarienanalyse mithilfe von Computersimulationen sowie Datenintegration aus unterschiedlichen Wirtschafts- und Lebensbereichen.

Die Modelle des PIK sind lösungsorientiert und dienen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft als robuste Entscheidungsgrundlage. Neben der Veröffentlichung der Ergebnisse in Fachzeitschriften berät das PIK Institutionen wie die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die Weltbank.

Das PIK ist Teil eines globalen Netzwerks zu Fragen der globalen Umweltveränderungen. Es steht in engem Kontakt mit internationalen Institutionen und spielt eine aktive Rolle unter anderem im Klimarat der Vereinten Nationen IPCC, beim Millenium Ecosystem Assessment (MA), im Internationalen Geosphären-Biosphären-Programm (IGBP), im EU-Projekt ADAM (Adaptation and Mitigation Strategies), im Projekt 'Bioenergy Planet' des Pakts für Forschung und Innovation der Leibniz-Gemeinschaft oder in der European Geoscience Union (EGU).

Das Potsdam-Institut beschäftigt derzeit mehr als 200 Mitarbeiter und wird mit gut 8 Millionen Euro jährlich je zur Hälfte von Bund und Land grundfinanziert. Zusätzlich wirbt es umfangreiche Drittmittel ein, im Jahr 2008 rund 4 Millionen Euro. Das PIK gehört der Leibniz-Gemeinschaftan, deren Einrichtungen zu Themen von gesamtgesellschaftlichem Interesse forschen.

25. Apr. 2019
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