Filmveranstaltung "Gleichberechtigt? Filme der Babelsberger Hochschule für Film und Fernsehen"

29. Sep. 2022 - 19:00 Uhr

Seit den 1980er Jahren trafen sich in der DDR Frauen in privaten und kirchlichen Kreisen, um auch die staatlich postulierte Gleichberechtigung von Frauen und Männern kritisch zu hinterfragen. Sie analysierten die tatsächlichen Verhältnisse in den verschiedenen gesellschaftlichen und familiären Zusammenhängen. Ihre Ergebnisse gingen in die Forderungen des 1989 gegründeten Unabhängigen Frauenverbandes und weiterer neuer Frauengruppen ein. Doch wie reflektierten angehende Regisseur:innen der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Babelsberg das Thema in ihren Arbeiten, die vor der Friedlichen Revolution entstanden?

Hans-Jürgen (Lew) Hohmann „Ist der Mann gleichberechtigt?“ (Dokumentarfilm, 1971, 29 min)
Roland Helia „Juliane“ (Assoziativer Montagefilm, 1980/81, 12,5 min)
Petra Tschörtner „Femini - Rockband aus Berlin“ (Dokumentarfilm, 1982, 20,06 min)

Im Rahmen der Sonderausstellung "Wir dachten, wir können die Welt aus den Angeln heben. Die Unabhängige Initiative Potsdamer Frauen (1989 bis 1995).

Einführung: Jeanette Toussaint (Ausstellungskuratorin)

Ort: Filmmuseum Potsdam

Standort
Deutschland
Telefon: 0331 – 971 89 000

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Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße befindet sich am ehemaligen Haft- und Gerichtsort Lindenstraße 54/55 mitten in der Potsdamer Innenstadt. In der Zeit des Nationalsozialismus war das Haus …
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