Exzellente Dissertationen – Zweifache Auszeichnung für junge Forschende der Universität Potsdam

Gleich zwei junge Forschende der Universität Potsdam erhalten in diesem Jahr den mit 5.000 Euro dotierten Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis: die Molekularbiologin Dr. Lena Hochrein und der Geisteswissenschaftler Dr. Roman Yos. Beide überzeugten die Jury mit außergewöhnlichen Forschungsleistungen. „Es freut mich sehr, dass gleich zwei unserer Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet werden. Dies bestärkt uns in unseren Bemühungen, begabten wissenschaftlichen Nachwuchs früh an die Universität Potsdam zu binden und zu fördern“, sagt der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D, der zu den ersten Gratulanten gehört. Der Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis wird am Freitag bei einem Festakt zum Einsteintag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Nikolaisaal verliehen.

Mit der Arbeit „Der junge Habermas. Eine ideengeschichtliche Untersuchung seines frühen Denkens 1952-1962“ wird erstmals eine philosophische Arbeit mit dem Potsdamer Nachwuchswissenschaftlerpreis ausgezeichnet. Dr. Roman Yos sieht sich darin bestätigt, „geisteswissenschaftliche Forschung auch zwischen den Disziplinen zu betreiben, auch wenn – wie im Fall der Intellectual History – die Planung einer akademischen Laufbahn hier noch nicht so zielstrebig möglich ist wie in etablierten Fächern.“
Dr. Lena Hochrein hielt sich in Australien auf, als sie von der Auszeichnung erfuhr. „Es freut mich, dass der Preis für eine Arbeit aus dem Gebiet der ‚Synthetischen Biologie‘ vergeben wurde, einem noch jungen und unter dem Schlagwort der Gentechnik oftmals negativ assoziierten Fachgebiet. So erfahren Menschen im positiven Sinne von diesen neuen Technologien. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben die Aufgabe und Pflicht, die Bevölkerung über bisher wenig bekannte Möglichkeiten aufzuklären.”
Der Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis wird in diesem Jahr bereits zum 12. Mal vergeben.
Insgesamt 16 sehr gute Arbeiten lagen der Jury vor, aus denen normalerweise nur ein Preisträger ermittelt wird. Da in diesem Jahr sowohl eine Naturwissenschaftlerin, als auch ein Philosoph mit jeweils exzellenten Dissertationen auffielen, vergab die Jury erstmals zwei Preise.

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Medieninformation 29-11-2018 / Nr. 185
Dr. Silke Engel

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