Gesundheitsforschung mit israelischen und palästinensischen Partnern angestrebt

Zur Vertiefung der akademischen Beziehungen ist eine Delegation der Universität Potsdam nach Israel gereist. Präsident Prof. Oliver Günther, Ph.D. und ihn begleitende Wissenschaftler werden die Tel Aviv University (TAU) und die Hebrew University of Jerusalem besuchen, um über die Ausweitung bestehender Kontakte auf die Gesundheitsforschung zu sprechen. Im Wissens- und Technologeitransfer und in der Gründungsförderung will die Universität enger mit ihren israelischen Partnern, vor allem mit der TAU, zusammenarbeiten. Erstmals besucht die Potsdamer Hochschulleitung die Birzeit University sowie das Hochschulministerium in den palästinensischen Gebieten. Gemeinsam mit Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch und der Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Dr. Dorothea Rüland wird sie dort Möglichkeiten für künftige Kooperationen ausloten.

Mit dem Ausbau der Gesundheitswissenschaften in einer neuen landesweiten Fakultät will die Universität Potsdam auch die internationalen Forschungskontakte auf diesem Gebiet stärken. So werden der Potsdamer Rehabilitationswissenschaftler Prof. Dr. med. Heinz Völler und der Physiologe Prof. Dr. Frank Bittmann in Israel mit Medizinern und Gesundheitsexperten zusammentreffen, um gemeinsame Projekte anzubahnen. Ein Höhepunkt wird der Besuch des zur TAU gehörenden Dead Sea Research Institute am Toten Meer sein, wo eine internationale Konferenz zum „Leben unter extremen Bedingungen – eine Lektion aus der Natur“ stattfindet. Frank Bittmann hält hier einen Vortrag zum „Verständnis der individuellen Pathogenese orthopädischer Erkrankungen und integrativer Behandlungsansätze“.
Erste gemeinsame Erfahrungen in den Gesundheitswissenschaften gibt es bereits mit der Hebrew University in Jerusalem. In einem Projekt mit dem Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam wird untersucht, wie sich traumatische Ereignisse bei Holocaust-Überlebenden und ihren Nachfahren auf das Essverhalten auswirken und noch in späteren Genrationen zu Essstörungen führen können.

Kontakt: Dr. Silke Engel, Leiterin des Referats für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Foto: Delegation der Universität Potsdam in Israel und den palästinensischen Gebieten (Foto: Marcus Hoffmann).

Medieninformation 11-03-2019 /Nr. 027
Antje Horn-Conrad

Universität Potsdam
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