Stress durch digitale Arbeit und veränderte Umwelt – Symposium der Rehabilitationswissenschaften

Digitalisierung, Feinstaub und Lärm gehören in der modernen Arbeitswelt zu den häufigsten Ursachen von Stress. Viele Unternehmen reagieren darauf mit einem betrieblichen Gesundheitsmanagement. Darüber, aber auch über die Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen und die künftigen Herausforderungen der Arbeit 4.0 diskutieren Fachleute aus Theorie und Praxis beim 20. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposium, das am 1. November an der Universität Potsdam stattfindet. „Unser Anliegen ist es, auf Umweltbelastungen, veränderte Arbeitsbedingungen und digitalen Stress hinzuweisen und erforderliche Lösungsansätze aufzuzeigen“, sagt der wissenschaftliche Leiter des Symposiums, Prof. Dr. Heinz Völler von der gastgebenden Universität Potsdam.

Zum Auftakt spricht Prof. Dr. Thomas Münzel von Klinikum der Universität Mainz über „Lärm und Feinstaub als oxidative Stressoren“. Wie sich digitalem Stress am Arbeitsplatz mit einem gezielten Gesundheitsmanagement begegnen lässt, erklärt die Ärztin Dr. Sabine Schonert-Hirz aus Berlin.
Niko Schwartze von der AOK Nordost berichtet von Strategien der Krankenkassen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen. Im Vortrag von Prof. Dr. Michael Wahl von der Humboldt-Universität zu Berlin geht es um telemedizinische Nachsorge und Anja Stoye von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stellt die RheVITAL-App vor, die Rheumakranke beim Erhalt ihrer Erwerbstätigkeit unterstützen soll. Über den „Potenziellen Nutzen einer patientenzentrierten Gesundheitscloud“ referiert Dr. Cornelius Remschmidt. Er ist Arzt für Umweltmedizin und leitet das Institut data4life, welches im Healthcare-Bereich durch Digitalisierung neue Erkenntnisse liefern möchte. Von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin kommt Prof. Dr. Jochen Prümper, um über die neuen Herausforderungen zu sprechen, die sich vor dem Hintergrund der Arbeit 4.0 für das betriebliche Eingliederungsmanagement ergeben.
Veranstalter des jährlich organisierten Symposiums sind die Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V., der Rehabilitationswissenschaftliche Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen sowie der Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt/Thüringen. Sie kooperieren in diesem Jahr mit der Professur für Rehabilitationswissenschaften an der Universität Potsdam und der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Zeit: 01.11.2019, 10.00–16.00 Uhr
Ort: Universität Potsdam, Campus Am Neuen Palais, 14469 Potsdam, Haus 12, Obere Mensa
Kontakt: Prof. Dr. med. Heinz Völler, Professur für Rehabilitationswissenschaften der Universität Potsdam
Sekretariat: Beate Barnack
Telefon: 0331 977-4063
E-Mail: beate.barnack@uni-potsdam.de
Internet: www.uni-potsdam.de/rehawiss

Kontakt: Rebecca Falinski, Rehabilitationswissenschaftlicher Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen
Telefon: 030 450-517 237 oder -208
E-Mail: bbs.zentrale@charite.de
Internet: https://bbs.charite.de/

Medieninformation 28-10-2019 / Nr. 142
Antje Horn-Conrad

Universität Potsdam
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