Die 24. Folge von "ZUGEHÖRT! Der Podcast des ZMSBwZentrum

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir informieren Sie über folgende Neueinstellung auf www.zmsbw.de:
https://www.bundeswehr.de/de/organisation/weitere-bmvg-dienststellen/zentrum-militaergeschichte-sozialwissenschaften/podcasts-und-karten/zmsbw-podcast-barbarossa-5092682
Die 24. Folge von "ZUGEHÖRT! Der Podcast des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr" befasst sich mit dem
Unternehmen "Barbarossa".
Am 22. Juni 1941 überfiel die Wehrmacht des Deutschen Reiches die Sowjetunion. Das Unternehmen "Barbarossa", das im
Dezember 1941 vor den Toren Moskaus scheiterte, war der Beginn des rasseideologisch geführten Eroberungs- und Vernichtungaskrieges. Oberstleutnant
Dr. Harald Potempa
spricht über das Unternehmen „Barbarossa“, seine Entstehung und Namensgebung, seine politische Dimension und sein Scheitern mit
Oberstleutnant Chris Helmecke M.A.Master of Arts.
Der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 eröffnete Hitlers Krieg - den rasseideologischen Eroberungs- und Vernichtungskrieg im Osten.
Der Krieg gegen die Sowjetunion zur Eroberung neuen Lebensraumes war Hitlers Lebensziel. Bereits in seinem Buch „Mein Kampf“ hatte er davon geschrieben; nach der Machtübernahme 1933 die Spitzenmilitärs von dieser Absicht unterrichtet und nach dem Ende des Frankreichfeldzuges im Juli 1940 angewiesen, diesen Feldzug vorzubereiten. Hitlers „Weisung für die Kriegführung Nr. 21 - Fall Barbarossa“ gab den groben Rahmen vor. Im Juni 1941 standen der Wehrmacht rund 150 Divisionen des Heeres zur Verfügung, von denen allerdings nur einige wenige motorisiert und nur 19 Panzerdivisionen waren. Der deutsche Soldat lief in der Regel zu Fuß und das Heer hatte mehr Pferde, z.B. für die bespannte Artillerie, als die Truppen des Kaiserreichs im Ersten Weltkrieg. Besonders schwerwiegend war jedoch aus militärischer Sicht, dass der Angriffsplan kein wirkliches Ziel und keine strategische Ausrichtung besaß, die Deutschland mit seinen Ressopurcen erreichen konnte. Faktkisch war der Überfall der Beginn des Endes - der Krieg war nicht zu gewinnen. Darüber täuschten die Anfangserfolge jedoch hinweg. Im Herbst/Winter 1941 zeichnete sich ab, dass die Wehrmacht scheitern würde.

Literaturempfehlungen

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16. Juni 2021

Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw)

Das ZMSBw ist die zentrale militärgeschichtliche und sozialwissenschaftliche Forschungseinrichtung des Bundes und wurde 2013 als Zusammenschluss des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und des …
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