Wegmarken Potsdamer Demokratie: Das Wunder des Hauses Brandenburg – Der Siebenjährige Krieg

Information 13/2022

1762-2022: Das Wunder des Hauses Brandenburg – Der Siebenjährige Krieg
Vortrag und Diskussion

Am Donnerstag, den 7. April 2022 um 18 Uhr, ist Oberstleutnant Dr. Harald Potempa, Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw), zu Gast in der Wissenschaftsetage des Bildungsforums Potsdam und erläutert, was sich hinter dem „Wunder des Hauses Brandenburg“ verbirgt und welche Rolle der Mohikaner Chingachgook und der Bengalenherrscher Siraj-ud Daula im Streit um Schlesien zwischen Friedrich dem Großen und Maria Theresia spielen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: jacob@prowissen-potsdam.de

Mit den Worten „die Zarin ist tot“ kommentierte Joseph Goebbels am 13. April 1945 - vier Wochen vor Kriegsende - das Ableben von US-Präsident Franklin D. Roosevelt. Er hoffte, dass die Anti-Hitler-Koalition nun zerbrechen würde und beschwor verzweifelt die parallele Situation des Jahres 1762.

Damals war die Zarin Elisabeth gestorben, ihr Nachfolger, Peter III. schied aus der Koalition gegen Friedrich II. Somit standen „nur“ noch Österreich, Frankreich und Schweden gegen ihn im Feld. Im Februar 1763 erfolgte der Friedensschluss zu Hubertusburg und Preußen war gerettet. Ausgerechnet der Alte Fritz, selbst bekennender Freigeist, hatte von einem „Wunder des Hauses Brandenburg“ gesprochen.

Wieso konnte ausgerechnet der Siebenjährige Krieg (1756-1763) eine solche mächtige Wirkungsgeschichte entfalten? Welche Rolle spielten die Schlachten von Leuthen und Kolin dabei? Welche Mächte beteiligten sich an diesem Konflikt? Wieso trägt er auch die Namen „French and Indian War“, „Pommerscher Krieg“ oder „3rd Carnatic War“? Um diese und weitere Fragen geht es in dem Vortrag zum Siebenjährigen Krieg, der auch als „Weltkrieg“ vor den Weltkriegen bezeichnet wird.

Ein Vortrag von Oberstleutnant Dr. Harald Potempa, Militärhistoriker und Pressestabsoffizier am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw), im Rahmen der Vortragsreihe „Wegmarken Potsdamer Demokratie“.

Das ZMSBw ist als Dienststelle der Bundeswehr die zentrale Ressortforschungseinrichtung des Bundes und der kompetente Ansprechpartner für alle Fragen der Militärgeschichte und Sozialwissenschaften. Es betreibt international anerkannte militärgeschichtliche Grundlagenforschung mit Schwerpunkt auf dem Zeitalter der Weltkriege sowie der Militärgeschichte der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in ihren jeweiligen Bündnissen. Mit seiner sozialwissenschaftlichen Grundlagenforschung leistet es einen Beitrag zur Fortentwicklung der Sozialwissenschaften, insbesondere auf den Gebieten der Militärsoziologie und der Sicherheitspolitik, sowie zur wissenschaftsbasierten Politikberatung. Dieses Expertenwissen macht es für die allgemeine Geschichtswissenschaft, die Sozialwissenschaften, die Streitkräfte und die Öffentlichkeit nutzbar. Das ZMSBw schafft wesentliche Grundlagen für die historische Bildung in der Bundeswehr.

07.04.2022 | 18:00 – 19:30 Uhr
Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam | WIS | 4. OG
Eintritt: frei

Foto: OTL Dr. Harald Potempa © ZMSBw

Kontakt:
Andrea Jacob
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

proWissen Potsdam e.V.
Am Kanal 47, im Bildungsforum
14467 Potsdam
Tel.: (0331) 977 4592
Fax: (0331) 977 4579

jacob@prowissen-potsdam.de
www.wis-potsdam.de

Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw)

Das ZMSBw ist die zentrale militärgeschichtliche und sozialwissenschaftliche Forschungseinrichtung des Bundes und wurde 2013 als Zusammenschluss des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und des …
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