ZMSBw-Podcast Reichsgründung 1871 (Podcast Nr. 18)

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ZMSBw-Podcast Reichsgründung 1871 (Podcast Nr. 18)

Nach drei Kriegen, 1864, 1866 und 1870/71, entstand das Deutsche Reich. Der einheitliche Nationalstaat, den viele Menschen seit den Napoleonischen Kriegen herbeigesehnt hatten, war damit Wirklichkeit geworden. Ein Wesensmerkmal dieses Reiches war sein föderativer Charakter. Darin unterschied sich das Deutsche Reich von vielen europäischen Staaten.
Der König von Preußen war ab dem 18. Januar 1871 gleichzeitig Deutscher Kaiser. Dabei war „Deutschland“ eine der späten Nationalstaatsgründungen in Europa.

Nach Jahrhunderten unter der Führung der Habsburgermonarchie, fanden sich nun die deutschen Staaten unter Preußens Führung zusammen. Die kriegerische Vorgeschichte und die dominierende Rolle Preußens und seines Militärs im neuen Reich hatten große Bedeutung für Europa. Alles hing davon ab, wie das Reich mit seiner halb-hegemonialen Stellung umgehen würde. Aber auch im Innern musste sich erst noch erweisen, ob es nach der Reichsgründung von oben gelingen würde, die innere Einheit zu schaffen, um das Reich zukunftsfähig für seinen Aufbruch in die Moderne zu machen.
In der 18. Folge der Podcasts des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr spricht Kapitän zur See Dr. Jörg Hillmann mit
Prof. Dr. Michael Epkenhans über die Hintergründe der Reichsgründung und ihre Folgen für Deutschland und Europa.

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